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Theaterwochenende 2010

Am 2. Adventwochenende fand das alljährliche Theaterwochenende in Groß Gleidingen statt. Diese Tradition ist nun schon 30 Jahre alt, sodass dieses Jubiläum gewürdigt werden musste.

 

In diesem Jahr begeisterte die Damentheatergruppe des SV Rot-Weiß Groß Gleidingen das Publikum an 4 Vorstellungen mit der Kriminalkomödie "(St)Erben ist tödlich". Das Stück, mit dem Karoline Kuschnik ihr Debüt feierte, thematisierte das immer aktuelle und bekannte Problem des Erbschleichens. Die bereits über 90-jährige Tante Josefa (Helga Hamann) lud ihre vier grundverschiedenen Nichten und Neffen ein, um mit ihnen über ihren Nachlass zu sprechen. Sie möchte nämlich fast ihr gesamtes Vermögen dem Alten-und Pflegeheim vermachen. Nur ihre Bediensteten, das Hausmädchen Wiebke (Kristina Ebeling) und die Gesellschafterin Adelgunde (Heike Richter), sollen eine kleine Rente erhalten. Dieses berührt alle Verwandten gleichermaßen, schließlich hatten sie doch alle fest mit der Kohle gerechnet. Dabei beteuerte ihre alte und schwerhörige Tante immer wieder, dass sie keine Kohle habe, da sie schon lange mit Öl heize. Nun passiert in dem Haus der Tante etwas seltsames, denn nach und nach sterben die Angehörigen der Tante. Wer könnte bloß schuld an den Morden sein, die die Kriminalassistentin (Ehrentraud Vogler) als solche identifiziert? Diese Frage wurde seitens der Polizei nicht weiter untersucht, da sich die Kommissarin (Ingelore Tischer) bei allen Fällen sicher war, dass es sich um Verkettungen unglücklicher Umstände handle. Außerdem schlichen auch die vermeintlichen Bestatter, die sich dem Publikum als Auftragsmörder entpuppten, sehr verdächtig durch das Haus. Das Stück gipfelte in einer schnellen Abfolge von Morden auf der Bühne und der Erkenntnis, dass die Gesellschafterin hinter den Taten steckt, da auch sie nur an die Kohle von Fräulein Josefa wollte. Zum Glück kam im entscheidenden Augenblick Luigi, die italienische Jugendliebe von Josefa, um sie zu retten und um Adelgunde von ihrem Vorhaben abzuhalten. So war am Ende "fast niemand mehr übrig", da nur noch Josefa, Luigi und Wiebke lebten.

Als krönenden Abschluss erhielten die Schauspielerinnen von den Zuschauern, lang anhaltenden Applaus.

Die Regie führte wieder Dagmar Luhmann und die Souffleuse war Sabine Ebeling. Außerdem ist Petra Lehmann nun schon seit 10 Jahren (noch ein kleines Jubiläum) für die Frisuren und die Maske zuständig. Die Kostüme kamen wie immer aus dem Keller von Ingelore Tischer.

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